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Leitlinien des Väteraufbruch für Kinder Karlsruhe e.V.

(Stand 2011)
Kinder brauchen beide Eltern - auch nach Trennung und Scheidung!

Das Hauptanliegen unseres Vereins ist die Förderung einer gelebten Beziehung von Kindern zu beiden Elternteilen auch nach deren Trennung oder Scheidung.


  • Wir unterstützen in erster Linie Trennungsväter in ihrem Bemühen, eine aktive Elternschaft aufrecht zu erhalten. Auch Partnerinnen („Zweitfrauen“), Verwandte (z. B. Großmütter) sowie Trennungsmütter finden bei uns Rat und Unterstützung.

  • Wir unterstützen die Umsetzung des aktuellen Forschungsstandes in der Bindungs- und Entwicklungspsychologie, welcher die Bedeutung beider Eltern für die Entwicklung unserer Kinder betont. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht daher das Interesse der Kinder, die emotionale Bindung an beide Eltern aufrecht zu erhalten, auch wenn die Paarbeziehung zwischen ihnen nicht mehr funktioniert. Wir sind für eine strikte Trennung von Paar- und Elternebene!

  • Wir definieren das Sorgerecht als Grundrecht des Kindes auf Umsorgtwerden durch Vater und Mutter im Sinne eines unentziehbaren und unverzichtbaren Grund- und Menschenrechts. Wir fordern die konsequente Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auch in Deutschland.

  • Wir fordern daher ein grundsätzliches gemeinsames Sorgerecht auch für nichtverheiratete Väter.

  • Wir befürworten die gerichtliche Anerkennung von Vaterschaftstests – Im Interesse des Vaters und des Kindes!

  • Wir sind für die Verwirklichung von Geschlechterdemokratie in dem Sinne, dass bestehende Dysbalancen zwischen Männern und Frauen abgebaut werden zugunsten einer ausgewogenen Balance von Rechten und Pflichten in allen Lebensbereichen. Wir fordern daher eine Gleichstellungspolitik von Frauen und Männern für Frauen und Männer!

  • Wir setzen uns kritisch mit dem kinder-, familien- und männerfeindlichen Teil der Frauenbewegung, dem Radikalfeminismus, auseinander, insbesondere dann, wenn er pauschal Väter als Gewalttäter und Kinderschänder verleumdet und in institutionalisierter Form die Zerstörung funktionierender Vater-Kind-Beziehungen betreibt.

  • Wir fordern eine Familienpolitik, die sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und eine paritätische Elternschaft einsetzt.

  • Wir fordern die Umsetzung des geschriebenen Rechts in die Realität, d. h. die Überwindung der immer noch herrschenden Kluft zwischen Familienrecht und Familienrechtspraxis. Wir sind für die konsequente Umsetzung des Rechts der Kinder auf regelmäßigen Umgang mit ihren Eltern und Verwandten sowie deren sozialen Umfeld.

Umgangsboykott ist eine Form der Kindesmisshandlung! Wir fordern daher, gerichtliche Umgangsregelungen notfalls mit Zwangsmaßnahmen durchzusetzen.


  • Wir wünschen eine "Ethik" der Familienrechtspraxis, die sich an den elementaren Bedürfnissen und Interessen der Kinder orientiert und nach dem Vorbild des Cochemer Modells durch die Zusammenarbeit aller Institutionen geprägt ist.

Unsere Grundhaltung ist in unserer Vereinssatzung dokumentiert, Sie können sie hier als PDF-Datei laden hier klicken

Stand: September 2008


ANMERKUNG: Falls an anderer Stelle Diskrepanzen zu diesen grundsätzlichen Standpunkten festgestellt werden, sind wir sehr interessiert, darauf aufmerksam gemacht zu werden. Wir sind gerne bereit, eventuelle Fragen, Missverständnisse oder Widersprüche zu klären. Wir machen darauf aufmerksam, dass wir ausschließlich ehrenamtlich tätig sind, aber dennoch einen professionellen Anspruch an unsere Öffentlichkeitsarbeit stellen.

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