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Veranstaltungen
Jährlicher Kongress zu Väterthemen

Seit 2008 veranstaltet der Väteraufbruch für Kinder e.V. jährlich Anfang Mai in Karlsruhe den Väterkongress. Zielsetzung ist es, familienpolitische Fragen zur Vaterrolle in Deutschland zu thematisieren. Dabei ist es das Ziel, engagierte Eltern, Fachpersonen und Politiker zu einem fachlichen Austausch über notwendige Weiterentwicklungen in der Gesellschaft zusammzubringen. Fachvorträge und offene Diskussion der Ergebnisse sind Bestandteil. Die Kongressergebnisse werden anschließend auch dokumentiert.

Kundgebung zum Tag der Menschenrechte

Seit 2006 veranstaltet der Väteraufbruch für Kinder Karlsruhe e.V. jährlich im Dezember zu "Tag der Menschenrechte" eine Kundgebung am Platz der Menschenrechte in Karlsruhe.

Familienkongress

Seit 2002 veranstaltet der Väteraufbruch für Kinder e.V. jährlich Anfang November in Halle den Familienkongress.


Väterkongress in Karlsruhe 2013


Dieses Jahr hat es aufgrund von Terminkollissionen leider keinen Väterkongress in Karlsruhe gegeben.
Dafür wurde ein "Vernetzungskongreß der Väterszene" organisiert, an dem auch Vertreter des Väteraufbruch Karlsruhe teilgenommen haben.
Es waren eine Reihe von Vertretern verschiedener Vereine und Gruppen der Väterarbeit und der Männerarbeit in Deutschland erschienen. Dabei konnten wir alte Kontakte vertiefen und neue Kontakte schließen.



5. Väterkongress in Karlsruhe 2012
Vereinbarkeit auch für Väter
Familie zwischen Eigen- und Fremdbetreuung


Unter dem Schlagwort »Vereinbarkeit von Beruf und Familie« wurde in den letzten Jahren die Fremdbetreuung von Kindern ausgebaut:

Einen Betreuungsplatz soll es künftig für jedes 3. Kind geben, das weniger als 3 Jahre alt ist. Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahre gibt es bereits einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz und viele Schulen betreuen Kinder inzwischen ganztags. Unter Verweis auf andere europäische Länder gilt diese Entwicklung als "Modernisierung" der deutschen Familienpolitik, die im Bundestag quer durch alle Parteien Unterstützung findet und längst zum politischen Mainstream geworden ist.

Angesichts dieses Ausbaus der Fremdbetreuung gerät die Rolle der Familie als Institution der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder immer mehr in den Hintergrund. Vehement werden Maßnahmen zur Stärkung der Eigenbetreuung von Kindern durch ihre Mütter und Väter abgelehnt, wie z.B. die Diskussion über die Einführung des Betreuungsgeldes zeigt. Elternzeit und Elterngeld haben sich zwar etabliert und die Vätermonate genießen eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit: Wie es aber nach 14 Monaten Elternzeit mit der Eigenbetreuung der Kinder weiter gehen könnte, darüber schweigt sich die Familienpolitik aus und verweist stattdessen auf Krippen, Kitas, Tagesmütter und Ganztagsschulen.

Trennung und Scheidung werden – selbst angesichts einer Trennungsrate von bis zu 50% - hartnäckig aus der politischen Diskussion ausgeklammert. Familie gilt danach als zerstört und die politische Lösung heißt „Einelternfamilie“ und „Alleinerziehen als Erfolgsmodell“.

Wissenschaftlich ist schon längst erkannt, dass Trennung und Scheidung nicht das Ende von Familie, sondern ein Anlass zur Transformation von Familie in eine neue Organisationsstruktur bedeuten, dass Elternschaft nicht abgelegt werden kann und dass es im Interesse der Kinder möglich sein muss, beide Eltern als verantwortliche Begleiter für das Kind zu erhalten.

Auf dem 5. Väterkongress des bundesweiten Vereins Väteraufbruch für Kinder e.V. wird diskutiert, ob die Entwicklung zu mehr Fremdbetreuung von Kindern familienfreundlich ist und was präventiv getan werden kann, um den Erhalt von Elternschaft nach Trennung und Scheidung zu unterstützen. Vätern fällt dabei eine Schlüsselrolle zu, denn nur wenn Väter sich über die Vätermonate hinaus dauerhaft in die Kinderbetreuung einbinden ließen, wäre eine präventiv wirksame Umverteilung der Familien- und Erwerbsarbeit innerhalb der Familien möglich. Dies führt zu der Frage, wie gleichwertige Elternschaft als wesentliche Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch nach einer Trennung und Scheidung umgesetzt werden kann.
Der diesjährige Väterkongress untersucht deshalb
  • inwieweit Väter die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder bereichern,
  • welche Probleme Väter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben,
  • wie die Konkurrenzsituation von aktiven Vätern im Vergleich zu Arbeitnehmern ohne Kinder aussieht,
  • wie groß die Gestaltungsspielräume für diese Väter sind
  • wo die Familienpolitik neue Wege für aktive Väter öffnen muss
  • und warum gleichwertige Elternschaft nicht nur vor, sondern auch nach einer Trennung und Scheidung optimale Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter bietet und den Kindern beide Eltern erhält (Wechselmodell, paritätische Doppelresidenz).

4. Väterkongress in Karlsruhe 2011
Vaterschaft heute
Gesichter, Chancen und Herausforderungen

Der vierte Väterkongress setzt die Reihe der gesellschaftspolitisch motivierten Kongresse des Väteraufbruch für Kinder fort, in denen eine Familienpolitik mit Vätern gefordert und in ihrer Umsetzung kritisch begleitet wird.

Die gesellschaftliche Anerkennung der Vaterrolle ist am Wachsen. Nach der Emanzipation der Frau folgt zeitlich versetzt und konsequenterweise die Emanzipation des Mannes von konservativen Rollenbildern. Überall, in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien ist die Rede von den "neuen Vätern", die wie die Mütter Beruf und Familie miteinander vereinbaren wollen und unabhängig vom Familienstand ihr Recht auf Mitverantwortung für die gemeinsamen Kinder einfordern.

Die jüngsten Sorgerechtsentscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte für Deutschland (03.12.2009) und Österreich (03.02.2011) sowie des Bundesverfassungsgerichts (21.07.2010) dokumentieren, dass Väter keinen Weg scheuen, um endlich als gleichwertige Elternteile anerkannt zu werden. Schweizer Väter demonstrieren mit spektakulären Aktionen, dass sie nicht länger gewillt sind, sich von der Familienpolitik Steine in den Weg legen zu lassen.

Der Gesetzgeber ist zum Handeln aufgefordert und muss reagieren – wird er das Sorgerecht reformieren oder lediglich nachbessern?

Viele Mütter reagieren auf die Emanzipation der Väter mit ähnlich gemischten Gefühlen wie ehemals viele Männer auf die Emanzipation der Frauen. Aus gegenseitiger Unterstützung und Entlastung kann leicht eine Konkurrenzsituation entstehen, insbesondere nach Trennung und Scheidung.

Deshalb ist neben der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes mit neuen Arbeitsmodellen auch für Väter eine Modernisierung des Familienrechts mit konstruktiven Lösungsmodellen im Interesse der Kinder gefordert. Eine weitere Herausforderung für Politik und Gesellschaft ist die Situation von Eltern mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten. Hier bedarf es gezielter Aufklärung über bestehende Tabus und konkreter Maßnahmen zur Unterstützung der Betroffenen in ihrem familiären Alltag.

Vater werden ist nicht schwer – Vater sein dagegen ist eine Herausforderung nicht nur an den Einzelnen sondern an alle, die Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder und unserer Gesellschaft tragen.

3. Väterkongress in Karlsruhe 2010
Väter in Europa
Gemeinsame Sorge für beide Eltern!


Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EuGMR) vom 03.12.2009 im Fall Zaunegger müssen auch in Deutschland Väter, die mit der Mutter ihres gemeinsamen Kindes nicht verheiratet sind, einen Zugang zur gemeinsamen elterlichen Sorge erhalten, der unabhängig von der mütterlichen Zustimmung ist. Gegenwärtig wird in Deutschland jedes dritte Kind nicht ehelich geboren. Jedes dieser Kinder hat ein Grundrecht, von seinen beiden Eltern umsorgt zu werden.

Der Väteraufbruch für Kinder e.V. empfiehlt als Lösung die gemeinsame Sorge ab Vaterschaftsanerkennung, möglichst ab Geburt als Regelfall auch für alle nicht miteinander verheiratete Eltern.

Die Empfehlungen des Väteraufbruch für Kinder e.V. orientieren sich an den erprobten Regelungen in den Artikeln 316, 332 und 372 des Code Civil der Französischen Republik, die einer ganzen Reihe anderer europäischer Staaten als Vorbild für ihr eigenes Kindschaftsrecht gedient haben.

Die Empfehlungen des Väteraufbruch für Kinder e.V. sind eingebettet in Empfehlungen zur Schaffung einer neuen Beratungs- und Mediationskultur für Eltern. Nach Ansicht des Väteraufbruch für Kinder besteht weit über die Neuregelung der elterlichen Sorge hinaus zusätzlicher familienpolitischer Handlungsbedarf, um Väter stärker in die Familien einzubinden.

2. Väterkongress in Karlsruhe 2009
Familienpolitik mit Vätern!
Wir stehen vor der Wahl

Trotz zunehmender Bemühungen von Staat und Wirtschaft um mehr Familienfreundlichkeit stagniert die Zahl der Geburten in Deutschland. Um eine nachhaltige Trendwende herbeizuführen, muss die Politik auf eine Zielgruppe zugehen, die sie bisher zu wenig berücksichtigt hat, obwohl sie die Hälfte aller Eltern stellt: die Väter.

Der Väteraufbruch für Kinder e. V. setzt unter dem Motto „Familienpolitik mit Vätern! Wir stehen vor der Wahl“ seine Konferenzreihe aus dem letzten Jahr fort und lädt vom 1. bis 3. Mai 2009 zum 2. deutschen Väterkongress nach Karlsruhe ein. Im Wahljahr 2009 steht die Konferenz ganz im Zeichen der Väterpolitik: bessere Rahmenbedingungen und rechtlicher Schutz für Väter, die ihre Kinder betreuen und erziehen wollen.

Referentenliste:

Prof. Dr. Inge Seiffge-Krenke (Universität Mainz), Dipl.-Psychologin Beate Kricheldorf (Mediatorin),
Hans-Georg Nelles (Organisationsberater und Autor), Dr. Thomas Gesterkamp (Publizist),
Dr. Bruno Köhler (MANNDat e.V.), Oliver Hunziker (VeV Schweiz), Franzjörg Krieg (VAfK Karlsruhe)

Politikerliste:

Helga Lopez (MdB-SPD), Daniel Caspary (MdEU-CDU), Elisabeth Winkelmeier-Becker (MdB-CDU),
Dr. Hans-Ulrich Rülke (MdL-BW - FDP), Jörg Rupp (KV LK-KA - GRÜNE),
Andrea Jacob (KV LK-GI - LINKE)

Rahmenprogramm

Gleichmass e.v., vertreten durch Tristan Rosenkranz (Künstler und Publizist),
Hubert Leonhard Graf (Künstler)

Kinderbetreuung

Kinder sind bei uns willkommen! Sie werden während der Konferenzzeiträume bei einem attraktiven Freizeitprogramm kostenlos betreut! Bitte unbedingt das Alter bei der Anmeldung mit angeben! Teilnehmer, die mit Kind/ern übernachten, zahlen keine Konferenzgebühren.

1. Väterkongress in Karlsruhe 2008
Familienpolitik mit Vätern!
Denkblokaden lösen

Familienpolitik stand jahrzehntelang im Schatten von Wirtschafts- und Außenpolitik. Inzwischen hat sich ein grundlegender Wandel vollzogen. Angesichts der wachsenden Herausforderungen an die moderne Familie und der sinkenden Geburtenrate ist die Familienpolitik in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt. Die Position der Väter wird jedoch immer noch unzureichend berücksichtigt.

Um vorhandene Denkblockaden aufzulösen und Wege aus der Sackgasse zu finden, lädt der Väteraufbruch für Kinder e.V. alle interessierten Personen und gesellschaftspolitisch aktiven Gruppen ein zu seinem ersten bundesweiten Väterkongress

Ziele des Kongresses sind

die Entwicklung eines umfassenden familienpolitischen Programms gemeinsam mit den Vätern
stärkere Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher entwicklungs- und bindungspsychologischer Erkenntnisse in der Familienrechtspraxis
stärkere Vernetzung väterpolitischen Engagements

Kinderbetreuung

Kinder sind willkommen! Für Sport, Spiel und Spaß wird ein attraktives Programm angeboten. Unter anderem stehen ein Hallenbad und eine Sporthalle zur Verfügung. Soweit angemeldet, werden die Kinder kostenlos betreut.
Bitte unbedingt das Alter der Kinder bei der Anmeldung mit angeben! Für Väter, die mit Kind(ern) teilnehmen, wird kein Teilnehmerbeitrag erhoben.


Die Kundgebungen zum Tag der Menschenrechte

2006 bis 2010: 1. bis 5. Kundgebung im Archiv (alte Website).

Die Kundgebungen zu 2011 und 2012 werden kurzfristig auf diese neue Website eingepflegt und dann die o.g. Kundgebungen nachträglich hier eingepflegt.



Die Familenkongresse des Väteraufbruch für Kinder e.V. -- seit 2002 in Halle

12. 2013 Info folgt - siehe auch Rubrik "Aktivitäten" auf der Website des Bundesvereins


9. 2010 Schafft gemeinsame Sorge Kooperation?
8. 2009 Trennung ohne Streit
7. 2008 Bilanz Kindschaftsrechtsreform
6. 2007 Blockaden öffnen
5. 2006 Familien leben nach Trennung
4. 2005 Familie in Europa
3. 2004 Gender-Politik und Männerfragen
2. 2003 Cochemer Praxis
1. 2002 Strategie des VAfK



Weitere Veranstaltungen und Aktivitäten

siehe auch Rubrik "Aktivitäten" auf der Website des Bundesvereins
Nach einer Trennung verliert jeder dritte Vater seine Beziehung zu seinem Kind, bei etwa der Hälfte der Kinder klappt der Umgang nur mangelhaft. Kinder werden in ihrer Liebesbeziehung zu ihren Vätern nicht ernst genommen. Im Familienrecht werden die Kinder immer noch wie das Eigentum der Mütter behandelt. Derzeit kennt das Familienrecht und die damit beauftragten Institutionen nur Gewinner und Verlierer, wenn sich die Eltern nicht einigen können. In der Regel sind die Väter die Verlierer, so dass sich Uneinigkeit für Mütter lohnt. Die Kinder verlieren bei einer Ausgrenzung immer - sie verlieren das Beste was sie haben, ihren anderen Elternteil.

In unseren europäischen Nachbarländern werden Trennungseltern gleichwertiger behandelt. Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat mehrfach Menschenrechtsverletzungen durch deutsche Gerichte festgestellt. Gespräche, Berichte, Reportagen machen auf diese Situation aufmerksam. Diese Sendung ist allen nichtsorgeberechtigten Elternteilen gewidmet.

Verliebt, verlobt, verheiratet - getrennt, geschieden: Väterradio! auf Radio Corax
Bundesweit einmalig die Sendung Väteraufbruch.

Wie Du uns hören kannst erfährst Du unter Radioempfang.
Ein Magazin rund um das Familienrecht

mit Dietmar Nikolai Webel


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Regelmäßige Termine

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