Den vorstehenden Textteil haben wir übernommen.

"Alleinerziehend" erkennen wir nicht als Zustandsbeschreibung, sondern als demagogisches Programm, das eine überzogene Heroisierung und möglichst umfassende Alimentierung von Müttern zum Ziel hat.
Ein Elternteil ist erst dann ALLEIN-erziehend, wenn das zweite Elternteil tot ist oder eindeutig erklärt hat, dass es sich an der Erziehung in keiner Weise beteiligen will. Und selbst dann wird oft ein "Ersatz" installiert, der die Erziehung mit übernimmt.

Eine Mutter, die den Vater und den Vater Staat mitfianzieren lässt, den Vater ansonsten weitgehend entsorgt, an seiner Stelle einen Ersatz-Papa installiert hat und sich dann noch "alleinerziehend" nennt, hat nicht nur jeden Bezug zur Realität verloren, sondern spielt die ideologisierte Demagogie aus egoistischen Motiven mit.

Ich verkenne nicht, dass es eine Menge Alleinerziehende gibt, die tatsächlich ein schweres Los tragen. Deren Leistug will ich nicht schmälern. Ich kenne aber auch sogenannte und echte alleinerziehende Väter und stelle fest, dass diese meist trotz Berufstätigkeit nicht permanent jammern. Den Opferstatus tragen in der Mehrheit Mütter vor sich her - und zwar auch dann, wenn sie umfassend hofiert werden.
Aktuelles Bespiel aus meiner Praxis:
Eine Mutter mit 3 Kindern von 3 verschiedenen Vätern hatte schon in der Schule keinen Bock auf Leistung und verdient deshalb als Bedienung dazu. Zwei der Väter hat sie schon rückstandslos entsorgt. Beim Umgangsantrag des 3. Vaters war ich vor Gericht live dabei. Sie wird vom Staat und von 3 Vätern finanziell versorgt und hat auf Steuerkosten noch 2 Familienhelfer für sich am Arbeiten.

Natürlich ist sie eine arme Alleinerziehende, die gerne und viel jammert und meint, dass IHRE (mit Betonung auf dem possesiven Aspekt) drei Kinder genug Leistung für die Gesellschaft bedeuten, weshalb sie bis an ihr Lebensende umfassend und üppig finanziert werden müsste. Und ich kann ihr das noch nicht einmal übelnehmen, weil z.B. die SPD alles tut, um sie in diesem Anspruch zu bestärken.

Wenn wir uns jetzt erst trauen, mit dieser unserer alten Erkenntnis vermehrt an die Öffentlichkeit zu gehen, ist dies auch ersten Veröffentlichungen in den Leitmedien zu verdanken.

Beispiel:
http://www.sueddeutsche.de/politik/debatte-um-elternrechte-getrennt-heisst-nicht-alleinerziehend-1.2440755