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Tollitäten aus dem Dschungel der deutschen Familienrechtspraxis

Autor: FJK - Veröffentlicht 10.07.2015 13:35
Vorankündigung – in Kürze:

Gestern hatten wir eine denkwürdige Beratungsrunde beim öffentlichen wöchentlich stattfindenden Beratungstreffen im Luise-Riegger-Haus in Karlsruhe. Ohne eine Vorankündigung hatten wir wieder 19 Personen am großen ovalen Beratungstisch.

Neben dem üblichen Procedere zu den Neuigkeiten und den Erstberatungsfällen waren zwei spektakuläre Schilderungen für diesen besonderen Abend prägend:

Wahl des neuen Bundesvorstandes am 20.06.2015 in Frankfurt

Autor: torsten.fabricius - Veröffentlicht 21.06.2015 13:47
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Der neu gewählte Vorstand (von links nach rechts):
Uli Severin (Marburg), Angela Hoffmeyer (Karlsruhe), Hartmut Haas (Hamburg), Torsten Fabricius (Würzburg), Markus Witt (Berlin)

Wir gratulieren unserem Karlsruher Vorstandsmitglied Angela Hoffmeyer zur mit hohem Stimmenanteil erfolgten Wiederwahl in ihre 4. Amtsperiode.
Sie kann seit der durch sie erfolgten Gründung der Projektgruppe “Paritätische Doppelresidenz”, die auch von ihr geleitet wird, eine Erfolgsbilanz vorweisen, die in der Geschichte des VAfK einmalig ist. Sie führte zur Gründung des Internationalen Verbandes ICSP (www.twohomes.org), dessen Generalsekretärin sie ist und dessen Board sie auch angehört. Im Dezember wird es schon die zweite Internationale Konferenz dieses Gremiums in Bonn geben. Auch die Anhörung im Familienausschuss des Bundestages am 07.05.2015 und der Parlamentarische Abend am 16.06.2015 in Berlin stellen neue Dimensionen unserer Arbeit dar, die auf der von ihr im Rahmen der Projektgruppe geleisteten Arbeit gründet.


Mütter- und Väternetzwerke

Autor: FJK - Veröffentlicht 17.06.2015 14:43
Bei meinem neuerlichen Aufenthalt in Berlin habe ich Kenntnis erlangt von zwei Initiativen, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
Die erstere stammt von einem „Netzwerk Mütterinitiativen“, die zweite ist wohl eine Reaktion einer Väterinitiative darauf.

Abgesehen davon, welche Darstellung auf einer erkennbar valideren Faktenlage aufgebaut ist, wird aus der Gesamtschau deutlich, dass beide egomanen Positionen Streit kreieren und genau diejenige desaströse Situation für das Kind schaffen, die jede Seite kritisiert.

Es gibt nur eine Lösung:
Beide Eltern lassen ihre Egoismen beiseite und besinnen sich auf ihre Verpflichtung dem Kind gegenüber, das ein Recht auf BEIDE Eltern hat.

Medienbeiträge im ersten Halbjahr 2015

Autor: FJK - Veröffentlicht 17.06.2015 14:09
In der Konfrontation mit den erstaunlich klaren Aussagen von Ingo Appelt in der Sendung vom 14.04.2015 war Markus Lanz noch sichtlich überfordert und wollte seine brave Linie halten, beschwichtigen, relativieren und es sich nicht mit den Damen verscherzen.
Umso erfrischender war sein Konzept in der Sendung vom 09.06.2015 mit Douglas Wolfsperger und Ursula Kodjoe. Douglas hat 2009 mit seinem Film „Der Entsorgte Vater“, der zunächst in den Programmkinos lief und danach bisher immerhin acht Mal im Deutschen Fernsehprogramm ausgestrahlt wurde, die Reformierung der Familienrechtspraxis in Deutschland befördert.

Statement zur Verwendung des Begriffes “Getrennterziehende”

Autor: FJK - Veröffentlicht 13.06.2015 12:37
Wir schließen uns dem Vorschlag von Klaus Ketterer vom Verein “Eltern für Kinder im Revier e. V.” und der Initiative von Gleichmass e.V. an und verwenden ab sofort nicht mehr den Begriff “Alleinerziehende”, sondern “Getrennterziehende”. “Alleinerziehende” suggeriert, dass ausschließlich die aufenthaltsbestimmungs- und alleinig sorgeberechtigten Eltern Verantwortung für die Erziehung gemeinsamer Kinder übernehmen würden und blendet aus, dass es in unzähligen Trennungsfamilien zwei erziehungswillige Eltern gibt. Den hinter diesem Wort steckenden, offensichtlichen Willen von Medien und Politik, einem – meist dem väterlichen – Elternteil mittels diskriminierendem Sprachgebrauch Erziehungsfähigkeit und – willen sowie eine gemeinsame elterliche Augenhöhe abzusprechen, tragen wir ab sofort nicht mehr mit.

Schicksalswende

Autor: FJK - Veröffentlicht 22.05.2015 18:57
Auf eine Verhandlung am 16.03.2015 kam mit Datum vom 21.05.2015 endlich die herbeigesehnte Entscheidung:

1. Die in Ziffer 1 des Beschlusses des Amtsgerichts - Familiengericht - vom 06.11.2012 getroffene kindesschutzrechtliche Maßnahme - Entziehung des Sorgerechts beider Eltern für ihren Sohn unter Anordnung von Vormundschaft - wird aufgehoben.
2. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das gemeinsame minderjährige Kind wird dem Vater übertragen.

Höhlentour zum Vatertag

Autor: FJK - Veröffentlicht 15.05.2015 14:25

Mit Vorlauf von nur wenigen Tagen haben wir uns entschlossen, zusammen mit dem VAfK Ulm wieder an eine alte Tradition anzuknüpfen und uns am Vatertag bei der Falkensteiner Höhle zwischen Urach und Grabenstetten zu treffen. Nicht zuletzt die Hochwassersituation sorgte dann dafür, dass die Höhlentouren entweder recht kurz wurden oder nur bestens ausgestatteten Teilnehmern vorbehalten waren.

Gleichstellungspolitik von einem BMaaM?

Autor: FJK - Veröffentlicht 10.05.2015 10:40
Das BMaaM (Bundesministerium für alles außer Männer) hat inzwischen zwar eine männerpolitische Abteilung und wohl nach jahrzehntelanger allein frauenzentrierter Tradition (ich könnte jetzt die Antworten auf meine Anfragen von vor 10 Jahren zitieren…) wohl auch die erste Männertoilette, aber bei allen wohlklingenden Verlautbarungen zu einer Politik, die auch Männern gerecht werden würde, kommt immer wieder der Geruch der alten Farbe unter dem dünnen neuen Anstrich durch:

Mutter - Spender - Kind

Autor: FJK - Veröffentlicht 04.04.2015 17:37
Inzwischen gibt es einen Ratgeber für Singlemütter mit Kinderwunsch, die keine heterosexuelle Beziehung wollen, aber im exklusiven Alleinbesitz eines Kindes die Erfüllung ihrer intimsten Träume sehen.
Dafür wurde dieser Ratgeber geschrieben.

SWR2 am 26.02.2015

Feministisch gesteuerte Volksbildung

Autor: Franzjörg Krieg - Veröffentlicht 26.02.2015 11:44
Ein Kommentar von Franzjörg Krieg

Hinrich Rosenbrock meinte heute Morgen (26.02.2015) in swr2 zum Thema „Maskulinisten“:

„Wenn ich in einer privilegierten Position bin und einen Teil meiner Privilegien abgeben muss (er meint: Männer), dann führt das dazu, dass ich mich extrem benachteiligt fühle. Wenn ich benachteiligt bin und noch weiter benachteiligt werde (er meint: Frauen), dann fällt mir das viel weniger auf.”